• Geboren in Kassel als Tochter eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter
  • Studium der Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin, Magistra-Abschluss
  • Reporterin beim ORB-Fernsehen (aktuelle Berichterstattung und Magazine). Wechsel zum vielfach ausgezeichneten Jugendmagazin "100 Grad" der Deutsche Welle-TV, bei diesem Sender auch Reporterin für die Nachrichtensendung "Journal" und das Magazin "
  • Daneben ab 1998 Live-Berichterstatterin für den WDR ("NRW am Mittag") und ab 2000 AÜ-Moderatorin im Landesstudio Dortmund
  • Seit 1999 aktuelle und Live-Reporterin für den MDR im Bereich Politik/Zeitgeschehen
  • Seit 2003 Moderatorin auf Veranstaltungen, Kongressen, Podiumsdiskussionen, Buchlesungen und Roundtables
  • Seit 2004 Medientrainerin und TV-Coachin
  • Seit 2006 Koordinatorin des Interkulturellen Netzwerkes im Deutschen Journalistenverband (DJV)

Mein Selbstverständnis

"Zwischen Distanz und Mitgefühl" habe ich einen Artikel über meine Erfahrungen als Live-Reporterin im ARD-Buch "Die Jahrhundertflut" genannt. Als professionelle Journalistin bin ich einerseits darauf bedacht, Abstand von den Akteuren zu halten - anderseits muss ich mich in meine Interviewpartner hineinversetzen können.

Besonders wichtig ist mir das bei meiner Berichterstattung aus Krisengebieten: Nach dem Attentat auf Bundeswehrsoldaten in Kabul 2003 war es für mich eine Herausforderung, bei den Live-Schalten zur ARD angemessene Worte zu finden.

Auch in Gegenden, wo die Menschen nicht unbedingt an Kamerateams gewöhnt sind, wie bei Dreharbeiten im Himalaya-Staat Bhutan ist ein vorsichtiges und trotzdem zielgerichtetes Herantasten bei Interviews gefragt. Das bestimmte auch schon meinen Arbeitsstil bei Reportagen aus Israel und Ägypten Ende der 90er Jahre für das Jugendmagazin "100 Grad".